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Mir ist langweilig…ich bin müde…ich will
schlafen… ich will nach Hause zu meiner süßen Katze…ich kann an nichts
anderes danken als nur an den kleinen, bevorstehenden Nachwuchs… ich
freu mich so drauf, aber ich darf es gar nicht. Mandarf sich nicht
zu früh freuen! Aber sich Sorgen zu machen hilft auch wenig. Trotzdem
mache ich mir auch Sorgen und zwar große. Sie ist so zierlich – unsere
Prinzessin. Feingliedrig und immer noch ein Kind. Anhänglich und
liebenswürdig. Wie wird sie es verkraften? Wie wird sich die Geburt auf
sie auswirken? Könnte es passieren, dass sie uns nicht mehr als ihre
kleine Familie sieht und ihre kleine Kinder sie davon abbringen uns so
zu lieben wie sie es jetzt tut. Ich liebe ein Kind in ihr und ich will
es nicht verlieren.
Der Alex weigert sich zu glauben, dass
seine Kleine sich in anderen Umständen befindet. Er sagt, dass es gar
nicht sein kann, dass sie einfach zu viel frisst und deshalb zugenommen
hat. Sie hatten schon immer, von Anfang an ein besonderes
Verhältnis. Die schreit gleich lauthals als sie ihn sieht und läuft ihm
ständig hinterher wie ein Hündchen. Ich kann mir vorstellen, dass der
Junge diese unangeschränkte Liebe ihrerseits nicht mit noch jemandem
teilen möchte. Vielleicht irre ich mich. Vielleicht hat er nur Angst,
dass es doch nicht wahr ist und will sich nicht die falsche Hoffnungen
machen um nicht enttäuscht zu werden. Es ist klug, obwohl auch ein Ton
pessimistischer als nötig, finde ich jedenfalls.
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Geschrieben am: 17:46, March 21, 2006 |
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